Meine Geschichte und was meine Berufung „Coach“ damit zu tun hat …

>> jeder Therapeut kann nur das gut therapieren, was er selbst durchlebt hat <<

… so empfinde ich das und danach strebe ich mit meinen Coaching Tätigkeiten & mit meinem gesamten SEIN :)

Jede/r von uns schreibt eine ganz individuelle Lebensgeschichte und bei vielen von uns hat diese mit einer Krankheit zu tun. So ist das auch bei mir, wobei ich das Wort „Krankheit“ nicht wirklich mag - ich sage dazu gerne gesundheitliche Beeinträchtigung, denn für mich steht fest das jede „Krankheit“ einen Sinn erfüllt und wir die Aufgabe empfangen, mit dieser „Krankheit“ lernen zu dürfen, angemessen umzugehen UND das Beste daraus zu ziehen bis optimal hin zur Heilung dieser :).

Bereits mit 6 Jahren nahm meine gesundheitliche Beeinträchtigung seinen Lauf - kaum in die Grundschule eingeschult, plagten mich fast wöchentlich migräneartige Kopfschmerz Attacken mit Übelkeit und es half nur, wenn ich mich in einen abgedunkelten Raum hin legen konnte zum schlafen. Bereits damals pflanzte mir meine Klassenlehrerin in mein Unterbewusstsein, dass ich mal einen Arzt heiraten muss der mich behandelt, so oft wie sie mich doch wegen Kopfweh von der Schule heim schicken musste und machte sich lustig darüber. Sie stellte mich vor meinen Mitschülern-/innen bloß und gab mir das Gefühl, nichts wert zu sein. Parallel dazu nahm ich schlagartig extrem an Gewicht zu und war das geborene Mobbing Opfer ;).

Mit 16 Jahren saß ich dann das erste Mal bei einer Gynäkologin, welche fortan mein Schicksal besiegelte! Sie stellte eine Missbildung der Gebärmutter und der Eierstöcke fest, wenig bis kein Brustwachstum, Adipositas - auf natürlichem Wege hatte ich nie meine Menstruation bekommen, dies leider bis heute nicht. Diagnose nach diversen Untersuchungen an der Uniklinik Mannheim „hypothalamischer & hypophysärer Hypogonadismus“, eine sehr seltene Krankheit, bei der Hypothalamus & Hypophyse im Gehirn nicht funktionieren. Um auszuschließen, dass in meinem Gehirn nicht doch ein Tumor wächst, musste ich ins MRT, was ich auch heute noch alle 3 - 4 Jahre muss und immer wieder habe ich ein unwohles Gefühl dabei. 

Doch was bedeutet so eine Dysfunktion von Hypothalamus & Hirnanhangdrüse genau für den menschlichen Körper & die mentale Gesundheit? 

Die Aufgaben der Hypothalamus:
Der Hypothalamus koordiniert als wichtige Schaltzentrale im Körper Lymphsystem & Wasserhaushalt, Blutdruck, Schlaf- & Wachrhythmus, Hunger- & Sättigungsgefühl, Fettstoffwechsel, Stress- & Sexualhormone. Er arbeitet eng mit der Hypophyse, der Schilddrüse & den Nebennieren zusammen. Ebenso besteht eine enge Verbindung mit dem vegetativen Nervensystem, mit dem Magen- & Darmtrakt, mit der Leber, der Milz, Bauchspeicheldrüse, den Nieren, Herz, Lunge und der Zirbeldrüse.

Die Aufgabe der Hypophyse:
Die Hypophyse produziert diverse Hormone, die wichtige Körperfunktionen steuern, darunter das Wachstum, die Fortpflanzung, den Stoffwechsel, die Funktion von Schilddrüse, Nebennieren, Geschlechtsorgane, etc.

Welche Hormone können von der Hypothalamus/Hypophyse betroffen/beeinträchtigt werden:

Testosteron:
Testosteron produzieren & benötigen sowohl Männer als auch Frauen. Bei Männern beeinflusst Testosteron die Libido, die Erektion & die Spermienproduktion- & Qualität, den Körperbau, Stimmlage, Penis- & Hodenwachstum. Bei Frauen erhöht Testosteron bei Erregung den Dopaminspiegel. Sowohl Männer als auch Frauen benötigen Testosteron zum Muskelwachstum & zur Erhaltung der Knochengesundheit, ebenso senden Männer über den Schweiß dank Testosteron Pheromone aus. 

Östrogen:
Das Östrogen spielt bei Frauen eine zentrale Rolle im weiblichen Menstruationszyklus, zur Menopause, ebenso der Entwicklung der Geschlechtsorgane und der sekundären Geschlechtsmerkmale. Östrogen spielt eine entscheidende Rolle für den Knochenstoffwechsel (Osteoporose vorbeugen), für das Gefäßsystem, für die Fortpflanzung, die Uterus- & Harnwegsgesundheit, ebenso die mentale Gesundheit. Der männliche Körper produziert ebenso geringe Mengen an Östrogene, die eine wichtige Rolle für die Knochendichte und das Gefäßsystem haben, ebenso positive Auswirkung auf die Prostata.

Progesteron (Gelbkörperhormon):
Progesteron beeinflusst beim Mann das Immunsystem, die Prostata, das zentrale und periphere Nervensystem und interagiert mit dem Fettgewebe. Ein wichtiger Vorteil von Progesteron bei Männern ist die Senkung des Insulinspiegels. Ebenso wirkt es sich auf die Spermienqualität- & Aktivität aus. Bei Frauen ist es vor allem für die Regulation des Menstruationszyklus und die Vorbereitung des Uterus auf eine Schwangerschaft zuständig - ohne Progesteron kann sich das befruchtete Ei nicht in der Gebärmutter einnisten und dort halten. Ebenso wirkt sich Progesteron positiv auf die mentale Gesundheit (stimmungsaufhellend) der Frau aus, es unterstützt die Nebenniere bei der Stressregulation (Cortisol), löst den Eisprung aus, lässt die Brüste zyklisch straffer werden und lässt Frauen kurz vor und wärmend der Menstruation Pheromone aussenden, ebenso zum Eisprung. Ebenfalls ist Progesteron entscheidend in der Menopause. Sowohl beim Mann als auch bei der Frau steht Progesteron in Verbindung mit Krankheiten wie Parkinson. 

Oxytocin (Kuschel- bzw. Bindungshormon):
Oxytocin spielt eine wichtige Rolle sowohl bei Männern als auch bei Frauen in Bezug auf soziale Interaktionen, Bindung und emotionalem Wohlbefinden. Bei Männern kann es angstlösend wirken und die Neigung zur Nähe und Verbundenheit erhöhen, ebenso das Bedürfnis nach Schutz & Versorgung der Familie/der Partner-/in fördern, während es bei Frauen die Sympathie für positive Interaktionen verstärkt und eine sehr wichtige Rolle bei der Mutter- & Kindbindung spielt. Ebenso spielt Oxytocin eine große Rolle bei der Partnerwahl und bei der Festigung von Partnerschaften. Es wird bei liebevoller Berührung, beim umarmen, beim stillen & bei der Geburtseinleitung, beim Sex & beim Orgasmus in der Hypothalamus produziert und im Körper über die Blutbahn weitergeleitet. 

Vasopressin:
Vasopressin hat die Hauptfunktion, den Wasserhaushalt des Körpers zu regulieren und die Blutgefäße zu verengen. Bei Männern spielt Vasopressin eine Rolle bei der Bindung und dem Sozialverhalten, während es bei Frauen eher eine Rolle im Fürsorgeverhalten spielt. Wie Oxytocin und Dopamin spielt auch Vasopressin eine große Rolle bei der Partnerwahl und allgemein beim verlieben. 

Endorphine:
Endorphine sind körpereigene Schmerzmittel, die bei körperlicher Anstrengung, Stress oder Schmerzen freigesetzt werden und das Schmerzempfinden reduzieren. Die Bildung findet direkt im Hypothalamus & der Hypophyse statt. Sie spielen auch eine Rolle bei der Stimmungsaufhellung und Euphorie, ebenso beim verlieben. Beim Küssen z. B. werden Endorphine freigesetzt. Der Endorphinhaushalt kann durch verschiedene Faktoren wie Sport, Stress, soziale Interaktionen, positive Gedanken & Lachen beeinflusst werden. 

Dopamin:
Der Neurotransmitter Dopamin wirkt sich auf die Motivation, auf das Belohnungszentrum im Gehirn und demnach auch auf das Suchtverhalten aus - es macht hemmungslos. Es beeinflusst die Stimmung, den Antrieb und die Konzentration, und wird darum als "Glückshormon" bezeichnet. Dopamin wird insbesondere bei anregenden Tätigkeiten wie Sport, Sex, Glücksspiel, Jagd- & sammeln ausgeschüttet. Eine ausschlagende Rolle spielt es auch dabei, wenn wir uns verlieben. In der frühen Phase der Liebe ist Dopamin stark aktiv und sorgt mit Oxytocin für das Gefühl von „Schmetterlinge im Bauch“, was ein regelrechter „Liebesrausch“ in uns freisetzt - das empfinden Männer und Frauen gleichermaßen. Süchte entwickeln sich ebenso gelenkt durch Dopamin, ganz gleich ob es sich um Spiel-, Sex-, Kauf-, Alkohol- oder sonstige Drogensucht, etc. handelt.

Serotonin:
Serotonin gilt als Gegenspieler von Dopamin, welches als synthetische Form per Anti-Depressiva bei psychische Erkrankungen verwendet wird. Serotonin spielt eine wichtige Rolle in der Regulation von Stimmung, Appetit, Schlaf und der Sexualfunktion. Es ist ein Neurotransmitter, der Informationen zwischen Nervenzellen im Gehirn überträgt. Im Hinblick auf Geschlechtsunterschiede gibt es Hinweise darauf, dass Männer tendenziell eine höhere Serotoninproduktion haben und die Auswirkungen von Serotonin auf das Sexualverhalten unterschiedlich ist - u.a. hemmt es die Ejakulation beim Mann. Serotonin spielt eine Rolle bei der Regulation der Körpertemperatur, der Blutgerinnung, dem Herz-Kreislauf-System und der Schmerzverarbeitung. Bei Frauen kann Serotonin die Libido beeinflussen.

Adrenalin:
Adrenalin ist ein Hormon, das bei Stress und Gefahrensituationen vom Körper ausgeschüttet wird, um den Körper auf Flucht oder Kampf vorzubereiten. Es erhöht die Herzfrequenz, die Atmung, den Blutdruck und den Blutzucker. Es kann auch die Pupillen weiten und die Verdauung hemmen, um die Ressourcen auf die wichtigsten Funktionen zu konzentrieren. Bei Frauen kann akuter Stress mit Ausschüttung von Adrenalin zu verbesserten sozialen Fähigkeiten und erhöhter Empathie führen, während Männer eher egozentrischer reagieren. Adrenalin kann in der Notfallmedizin eingesetzt werden, um den Kreislauf wieder anzuregen. Ebenfalls wirkt Adrenalin Schmerzhemmend. 

Noadrenalin:
Noradrenalin spielt sowohl bei Männern als auch bei Frauen eine entscheidende Rolle in der Stressreaktion und bei der Steuerung verschiedener Körperfunktionen. Es ist ein Neurotransmitter und Hormon, das unter anderem den Blutdruck erhöht, die Aufmerksamkeit steigert, dass Nervensystem anregt und die Leistungsfähigkeit unterstützt. Noadrenalin ist der Vorläufer von Adrenalin und unterstützt eine schnelle Auffassungsgabe, Konzentration, Entscheidungsfindung und eine hohe Leistungsfähigkeit. 


Cortisol:
Cortisol wird in der Nebennierenrinde produziert und hat eine vielfältige Wirkung, die in gesundem Maß als anregend und unterstützend empfunden wird. Die Konzentration vom Hormon Cortisol kann unter Dauerstress oder durch Erkrankungen jedoch aus dem Gleichgewicht geraten, zu hoch werden und beeinträchtigt das Stressniveau im Körper extrem, was sich wiederum auf die geistige und körperliche Gesundheit auswirken kann. Kommen die Nebennieren mit der Cortisol Produktion nicht mehr hinterher, bedienen sie sich am Progesteron und somit entsteht eine Progesteron Dysbalance. Ebenso ist Cortisol z. B. für einen „Hormonbauch“ und einen „Stiernacken“ verantwortlich. Wer morgens mind. einen Kaffee benötigt zum wach werden, der reizt seine Nebenniere automatisch und trägt zur Cortisol Dysbalance bei. Wird der Körper mit Cortisol unterversorgt, kann dies sowohl bei Männern als auch bei Frauen lebensgefährlich werden Stichwort: „Addison-Krise“.

Aldosteron:
Aldosteron wird ebenso in der Nebennierenrinde gebildet und reguliert den Natrium- und Kaliumhaushalt, beeinflusst den Blutdruck und kann bei Überschuss oder Mangel zu geschlechtsspezifischen Nebenwirkungen führen.
Eine Überproduktion von Aldosteron kann bei Männern zu Gynäkomastie (Brustwachstum), Impotenz und einer erhöhten Stimme führen (wie es auch bei Östrogen der Fall ist). Eine Überproduktion kann bei Frauen zu Amenorrhoe (ausbleiben der Regelblutung), Zwischenblutungen und Brustspannen führen.

GnRH (Gonadotropin-Releasing-Hormon):
GnRH stimuliert die Hypophyse zur Freisetzung von LH und FSH, welche die Sexualfunktionen steuern.

GHRH (Growth Hormone-Releasing-Hormon):
GHRH stimuliert ebenso die Hypophyse zur Freisetzung von Wachstumshormon, welches das Wachstum und den Stoffwechsel beeinflusst.

TRH (Thyrotropin-Releasing-Hormon):
TRH stimuliert die Hypophyse zur Freisetzung von TSH, welche Schilddrüsenfunktion mit FT4/FT3 reguliert. 

CRH (Corticotropin-Releasing-Hormon):
CRH stimuliert die Hypophyse zur Freisetzung von ACTH, welches die Stressreaktion steuert. 

Somatostatin:
Somatostatin hemmt die Freisetzung von Wachstumshormonen, beeinflusst den Stoffwechsel und die Verdauung, und spielt auch eine Rolle im Immunsystem.

Prolaktin:
Prolaktin, ein Hormon das in der Hypophyse gebildet wird, hat unterschiedliche Auswirkungen auf Frauen und Männer. Bei Frauen ist es vor allem für die Milchbildung und -sekretion (Laktation) verantwortlich, außerdem kann es den Menstruationszyklus hemmen. Bei Männern ist die Funktion von Prolaktin weniger deutlich, aber ein zu hoher Prolaktinspiegel (Hyperprolaktinämie) kann zu sexuellen Problemen, wie verminderter Libido, Erektionsstörungen, größerer Brustbildung und Impotenz, führen. Ein erhöhter Prolaktin Wert kann den Testosteronspiegel senken, was zu verminderter Energie, Libido und möglicherweise auch zu langfristigen Veränderungen wie Muskelmasse-Abnahme und Osteoporose führen kann, sowohl bei Frau als auch beim Mann. 

Viele der genannten Hormone/Neurotransmitter agieren eng mit unserer Ernährung und mit dem, was wir tagtäglich an Informationsflut & Co. konsumieren. So stellte ich 2017/2018 auch auf vegane Ernährung um und es folgte der Wunsch, Obst & Gemüse in Bio Quali selbst anzubauen. 


Eine Balance zwischen all den Hormonen ist also unumgänglich für unsere physische & psychische Gesundheit, obgleich bei Frauen oder bei Männern bzw. bei EvaGlücklichs oder bei AdamGlücklichs :).

Aufgrund der Missbildung meiner Eierstöcke und meiner Gebärmutter, eben dem Risiko an Folgekrankheiten zu erkranken, ebenso später kinderlos zu bleiben, ließ ich eine Hormontherapie über mich ergehen. Anschließend folgten 16 Jahre falsche Behandlung mit einer Anti-Baby Pille. Heute weiß ich, dass diese Hormontherapie, die Untersuchungen, die Behandlung mit der Anti-Baby Pille, die unkompetente Betreuung meiner Ärzte und der fehlende Rückradt von Zuhause damals traumatisch für mich waren und mich innerlich sehr unruhig, rastlos, aggressiv und depressiv gemacht haben. Es folgten viele Jahre mit einer Essstörung, Sportsucht, Selbsthass, Ärzteodyssee mit regelrechter Ärztephobie, Achterbahnfahrt der Gefühle, negative Erfahrungen mit Männern, extremen gesundheitlichen Problemen mit der Leber, Schilddrüse, Gallen OP, stetigem Leistungsverlust, völlige Erschöpfung, 3 Burnout-Phasen, Geldproblemen, exzessive Party-Ablenk-Manöver & Alkoholkonsum, Abbruch meines Studiums, … bis ich mich und meine Seele fast völlig verloren hatte! 

Die Wende brachten einige für mich damals unerklärliche Ereignisse - ich wurde auf meinen spirituellen Weg geschickt :)! Ich fing an zu hinterfragen, in mich hinein zu horchen, mich an meine Kindheit zu erinnern, innere Kind Arbeit zu betreiben, an meiner Selbstliebe und an meinem Selbstwert zu arbeiten, meine Sexualität zu entdecken. Ich machte eine Therapie, arbeitete alles Erlebte auf, setzte mich intensiv mit den Vorgängen in meinem Körper auseinander, verarbeitete alles durch Meditation & Schlaf und fand schließlich halt in der Spiritualität, in der Naturverbundenheit, im Gärtnern, Ernte verarbeiten, Pilze & Wildkräuter sammeln, täglich in der Natur sein, im aussortieren von Dingen & Menschen, welche mir nicht mehr gut taten, ich machte Platz für Neues und fand auch Mut, mich wieder Ärzten anzuvertrauen. 

Auf diesem Weg bin ich nun, ich gebe meine Gesundheit NICHT an meine Ärzte ab, vertraue  ihnen jedoch, ich bin dabei noch tiefer in meine körpereigenen Prozesse zu blicken, zu forschen, zu verstehen, zu reflektieren, ich beschäftige mich intensiv mit Phytohormonen (bioidentische Hormone aus Pflanzen gewonnen), ich versuche jeglichen Stress aus meinem Leben zu verbannen, weil ich bedingt durch meine „gesundheitliche Beeinträchtigung“ direkt in den Überlebensmodus schalte, was zur Folge hat das ich völlig erschöpft bin, hypophysäre Migräne bekomme, mich nicht mehr konzentrieren kann und die 5-fache Ladung an Natur & Wald zum Nervensystem regulieren benötige ;) … jedoch bin ich meiner „gesundheitlichen Beeinträchtigung“ sehr dankbar, denn ich durfte den Weg hin zu meiner Berufung finden, welche ich auslebe. Mal besser, mal weniger gut, so wie das Leben eben läuft und wie meine Ressourcen dienen können :). 

Eins steht jedoch für mich fest! Unsere Leistungsgesellschaft aus dem patriarchalen System erschaffen führt zu kollektiver Krankheit sowohl körperlich als auch mental und das sowohl bei uns Frauen als auch bei den Männern! 

Mit Beginn der Menarche bis zur Vollendung der Wechseljahre und darüber hinaus finde ich, wäre es angebracht mit zyklisch abgestimmer Arbeitszeit, angepassten Pausen, Maßnahmen zur Hormonregulierung, Haushalt, Kinderbetreuung und alles was dazu gehört gerecht wertzuschätzen und die Probleme gesellschaftstauglich zu machen wie z. B. unerfüllter Kinderwunsch, Fehlgeburt, Wochenbett Depression, hormonell bedingte psychische Erkrankung, Periodenurlaub, allgemeine Frauengesundheit, weibliche Sexualität, …

Noch heute bedienen überwiegend Frauen die stressigsten & am schlechtesten bezahlten Jobs! Gestresste, kranke Frauen bringen kranke Kinder zur Welt! Das ist FAKT! Hier möchte ich mal auf das matriarchale geführte Bienenvolk der Honigbiene aufmerksam machen - ist die Bienenkönigin nicht gesund, schlüpften kranke Bienen, was das Volk massiv schwächt, anfällig macht für Krankheiten & Schädlinge und ein Volk daran zu Grunde gehen kann. So könnte sich das durchaus auch bei uns Menschen zutragen … einfach mal drüber nachdenken :)

Warum habe ich also das Coaching für mentale Gesundheit zu meiner Berufung gemacht bzw. wurde dorthin geführt?! Bereits mit 16 Jahren durfte ich am eigenen Leib erfahren, wie es sich anfühlt Symptome der Wechseljahre zu verspüren aufgrund meines Hormonchaos, der Dysfunktion von Hypophyse & Hypothalamus. Mit heute 38 Jahren durfte ich fast jede Phase des FRAU SEINS durchleben, ich durfte mich immer wieder weiterbilden in alternativen Therapiemöglichkeiten zur Schulmedizin. Mein Leben wird von meiner „gesundheitlichen Beeinträchtigung“ regiert und ich  muss mich dem Tempo meines Wohlfühltempels Körper fügen, ob ich möchte oder nicht :). Aus meinen Erfahrungswerten kann ich berichten, Impulse geben, mitfühlend agieren, eine mentale Stütze sein und für HonigglasMomente sorgen. 

Aus einer Phase des FRAU SEINS kann ich nicht berichten, bedingt durch meine „gesundheitliche Beeinträchtigung“ kann ich auf natürlichem Wege nicht schwanger werden und somit leider kein Wunder empfangen. Da der Ursprung meiner „Krankheit“ nicht fest steht und ein Gen Defekt nicht komplett ausgeschlossen werden kann, habe ich die Entscheidung für mich getroffen, in Selbstfürsorge zu gehen und mich keiner weiteren Hormonbehandlung zu unterziehen, sprich keine leiblichen Kinder zu gebären. Das Thema Kinderwunsch ist mit unter das schmerzhafteste in meinem Leben, welches mich bereits etliche Tränen gekostet hat und mich bestimmt immer wieder einholen wird. Ich kompensiere diesen Schmerz, indem ich mit Kindern u.a. als ehrenamtlicher AckerCoach arbeiten darf :) <3 und auch Workshops für Kinder im VARADIESGARTEN in naher Zukunft anbieten möchte zum Thema Honig- & Wildbienen/Insekten, DIY, … und vielleicht darf ich eines Tages ein Pflegekind in meine Arme schließen <3 

Darum zum Abschluss hier noch 2 Bitten 🙏🏼 von mir …

1. Hormonelle & auch psychische Krankheiten nehmen stetig zu, welche kaum bis gar nicht sichtbar sind im außen! Es spielt sich nun mal im Körper ab und ist kein gebrochenes Bein sondern viel mehr ein gebrochenes Herz/ eine gebrochene Seele! Urteile niemals über Menschen, dessen Lebensweg du nie gegangen bist!

2. Dränge keine Frau in gebärfähigem Alter in die „Mama-Schublade“! Es hat IMMER einen Grund, warum eine Frau kinderlos ist, IMMER!

… geh achtsam & respektvoll mit deinem Umfeld UND mit dir um, du sexy Sternenstaub ✨