Belugalinsen-Süßkartoffel-Curry mit Naanbrot
Zubereitungszeit:
ca. 60 min
Portionen:
ca. 4 Personen
Zutaten für das Curry:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 daumengroßes Stück Ingwer
3 große Karotten
1 große / 2 kleine Süßkartoffel
250 g Baby Spinat / optional Mangold
1 EL Kokosöl
300 g Belugalinsen
1 EL Tomatenmark
1 Dose gestückelte Tomaten
1 Dose Kokosmilch
500 ml Gemüsebrühe
Salz ( nach Belieben)
Pfeffer ( nach Belieben)
Garam Masala Gewürzmischung (nach Belieben)
Harissa Gewürzmischung (nach Belieben)
1 - 2 Limetten
Koriander / optional Petersilie
1.
Zwiebel, Knoblauch & Ingwer schälen und würfeln. Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Kokosöl in einem hohen Topf erhitzen. Gewürfelte Zwiebel, Knoblauch, Ingwer & Karotten im Kokosöl 1 - 2 Minuten anbraten. Etwas Garam Masala & Harissa Gewürz dazu, ebenso das Tomatenmark und alles kurz anschwitzen lassen. Die Belugalinsen, gestückelte Tomaten, Kokosmilch dazu und alles mit ca. 200 ml Gemüsebrühe aufgießen. Das 10 min vor sich hin köcheln lassen, immer wieder umrühren und bei Bedarf Gemüsebrühe nachgießen
2.
Währenddessen die Süßkartoffel schälen, würfeln und nach 10 min mit in den Topf geben. Das weitere 10 min köcheln lassen, immer wieder gut umrühren (ACHTUNG das nichts anbrennt) und Gemüsebrühe nachgießen. Nach weiteren 10 min den gewaschenen Babyspinat zugeben ( wer kein Spinat mag, kann alternativ auch kleingeschnippelten Mangold verwenden ) und alles weitere 10 min mit umrühren und Gemüsebrühe nachgießen köcheln lassen
3.
Den Koriander waschen, trocken schütteln, Blättchen abzupfen oder etwas klein hacken, Limetten auspressen, dass Curry mit Salz, Pfeffer, Garam Masala, Harissa und Limettensaft abschmecken und mit Koriander als Topping servieren - wer kein Koriander Freund ist, der kann auch frische Petersilie, Kresse oder beliebige Micro Greens als Topping verwenden
BONA APPETITA
Zutaten für das Naanbrot:
300 g Weizenmehl Typ 550 oder
Dinkelmehl Typ 630
3,5 g Trockenhefe
1 TL Rohrohrzucker
50 g Sojajoghurt*
1/2 TL Salz
1 EL Rapsöl
100 ml lauwarmes Wasser
optional Knoblauchöl zum einstreichen und schwarzen Sesam / Kümmel zum darüber streuen
* Ich verwende für herzhafte Gerichte und z.B. auch veganen Käsekuchen gerne den Bio Sojajoghurt von Rewe Eigenmarke, der hat schon eine leichte Konsistenz von Quark, ist aus Bio Sojabohnen hergestellt ( Bio Soja ist ein MUSS wenn du der Genmanipulation entgegen wirken möchtest und Bio Soja kommt meistens aus Österreich, Italien, Frankreich oder sogar Deutschland und wird somit nicht über den halben Erdball geschippert ), ist tatsächlich recht günstig und hat eine angenehme Säure - mein Geheimtipp ;)
1.
Mehl, Trockenhefe, Rohrohrzucker und Salz in eine Schüssel geben und gut vermengen. Sojajoghurt, Öl und Wasser dazu geben und mit Hilfe eines Handrührers oder einer Küchenmaschine 10 min kneten, bis ein glatter Teig entstanden ist. Abgedeckt darf der Teig nun ca. 30 min an einem warmen Ort gehen - den Teig am besten vor dem Start mit dem Curry bereits zubereiten, dann kann er während der Kochzeit des Currys gehen
2.
Den Teig anschließend auf einer bemehlten Arbeitsfläche in 8 gleich große Stücke aufteilen und zu ca. 5 mm dicke Fladen ausrollen oder kneten
3.
Eine beschichtete Pfanne heiß werden lassen und die Fladen in der Pfanne auf beiden Seiten ca. 2 min backen lassen. Wer möchte, kann die Fladen anschließend noch mit Knoblauchöl einstreichen und klein gehackten Koriander und/oder schwarzen Sesam oder Kümmel darüber streuen. Im Ofen kann man das Naanbrot dann warm halten - es schmeckt aber auch lauwarm oder kalt mega lecker :)