Cranberry-Jackfruit Gulasch mit gefüllten Pilz-Knödel & Rotkraut

Zubereitungszeit:
ca. 60 min

Portionen:
ca. 4 Personen

Zutaten für das Cranberry-Jackfruit Gulasch:

200 g Jackfruit*
1 rote Zwiebel
200 ml veganer Dornfelder
400 ml Johannisbeersaft
1 Prise Salz & Pfeffer
etwas Olivenöl
1 Hand voll getrocknete Cranberrys
frischer oder getrockneter Thymian
1 TL Speisestärke
1 TL Spekulatiusgewürz
ggf. etwas Wasser 
etwas Agavendicksaft 

* Ich habe die Jackfruit natur von dm verwendet, es geht aber auch jede andere Jackfruit 

1. 

Zwiebel würfeln, Cranberrys klein hacken und beides mit etwas Olivenöl in einer Pfanne anbraten. Dann die Jackfruit mit in die Pfanne, ebenso den Thymian und alles ca. 5 min gut durchbraten, die Jackfruit Stücke ggf. etwas mit dem Kochlöffel zerdrücken. 

2. 

 

Die Jackfruit-Cranberry Masse nun mit etwas Salz, Pfeffer und Spekulatiusgewürz würzen, mit Rotwein & Johannisbeersaft ablöschen und Speisestärke mit einrühren. Je nachdem, wie dick das Gulasch jetzt ist und die Konsistenz gewünscht ist, etwas Wasser dazu gießen und dann gute 15 min alles reduzieren lassen.



3. 

Zum Schluss das Jackfruit-Cranberry Gulasch mit Salz, Pfeffer und etwas Agavendicksaft abschmecken und dann genießen :) . . .

Zutaten für die gefüllten Pilz-Knödel:

800 g festkochende Kartoffel
100 g Kartoffelstärke
50 g Weizenmehl
10 g Sojamehl
50 g weiche vegane Butter
etwas Muskatnussabrieb
1 Zwiebel & Knoblauchzehe
150 g Pilze nach Wahl
etwas Salz & Pfeffer
1 EL Sojasauce
ggf. etwas frische Petersilie

1. 

Kartoffel schälen, in einen Topf geben, etwas salzen, mit Wasser bedecken, Deckel auf den Topf und ca. 20 min auf dem Herd garen bis die Kartoffel weich sind. Sind die Kartoffel weich, dass Wasser abgießen, die Kartoffel mit Hilfe eines Stampfers komplett zerstampfen, so das keine Stücke mehr vorhanden sind, Butter nach und nach dazu geben und im Topf auskühlen lassen.

2. 

 

In der Zwischenzeit Zwiebel, Knoblauch & Pilze putzen, in einer Pfanne Zwiebel und Knoblauch in etwas Olivenöl andünsten, Pilze klein schnippeln und mit in die Pfanne geben und gut durchbraten. Mit Salz, Pfeffer und Sojasauce abschmecken, in eine Schale zum abkühlen geben und zur Seite stellen. 

3. 

 

 In den Kartoffelstampf nun Kartoffelstärke, Sojamehl & Mehl darunter rühren, wenn du möchtest frisch gehackte Petersilie, mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken. 

Jetzt einen großen Topf mit Wasser auf den Herd stellen und zum sieden bringen - Achtung, es sollte sieden nicht kochen, da sonst die Knödel ggf. auseinander fallen. Dann mit dem Kartoffelknödelteig 8 gleich große Knödel formen und in die Mitte jeweils etwas von der Pilzmischung geben, die Knödel vorsichtig zu drücken und nochmals in den Händen rund formen (das geht mit nassen Händen besser, also immer mal wieder die Hände befeuchten). Wenn das Wasser  siedet, salzen und die Knödel mit Hilfe einer Schöpfkelle in das Wasser geben. Die Knödel ziehen jetzt ca. 20 min im siedenden Wasser und wenn sie nach oben schwimmen aus dem Wasser holen, dann sind die fertig. 

Zutaten für das Rotkraut:

1 mittelgroßer Rotkohl
400 ml veganer Dornfelder
200 ml Apfelessig
200 ml Wasser
1 Zimtstange
2 - 3 Lorbeerblätter
ein paar Wacholderbeeren
3 - 4 EL Zucker (oder nach Geschmack)
1 Prise Salz
2 Boskop Äpfel

GOOD TO KNOW:
Das Rotkraut muss mind. 60 min kochen und am allerbesten wird es ein Tag vor dem Verzehr bereits vorbereitet, denn dann kann es wunderbar durchziehen und schmeckt noch besser :)

1. 

Rotkohl putzen, mittig durchschneiden, vierteln und den Strunk entfernen. Dann entweder in dünne Streifen schneiden oder hobeln. In einen großen Topf nun den klein geschnittenen Rotkohl geben, salzen, 1 EL Zucker darüber und - jetzt kommt das Geheimnis ;) - ordentlich durch kneten! Gute 5 min wird nun das Kraut fest durch geknetet, was es mit der Zeit immer zarter werden lässt und das schmeckt man dann auch später. Wer bei der Kneterei keine blauen Hände bekommen möchte, kann mit Küchenhandschuhen arbeiten.

2. 

 

Nun die Äpfel schälen, dass Kerngehäuse entfernen, in kleine Stücke schneiden und zum Rotkohl in den Topf geben. In den Topf kommen jetzt auch die weiteren 2 EL Zucker, Rotwein, Apfelessig, Wasser, Lorbeer, Wacholder & Zimt und alles wird gut miteinander vermengt.

3. 

 

Dann den Deckel auf den Topf geben und alles aufkochen lassen. Sobald das Kraut kocht, die Herdplatte runter drehen und mind. 60 min weiter vor sich hin köcheln lassen. Immer mal wieder umrühren und aufpassen das nichts anbrennt. Falls Flüssigkeit fehlt noch etwas Wasser aufgießen.

Und dann wär es schon fertig, das weltbeste Rotkraut :)

Tipp:
Du kannst dir das Rotkraut auch in Portionen einfrieren oder auch einwecken, beim einwecken aber daran denke die Lorbeerblätter davor zu entfernen - so hast du dann immer lecker selbstgemachtes Rotkraut Zuhause und kannst es einfach zu deinem Essen nach Wahl kredenzen.